Sie waren alle erstaunt und priesen Gott.
Lk 5,26
Zeugnisse
Zeugnisse offenbaren uns das Wesen Gottes, seine Macht, seine Liebe und seine Treue. Indem wir sie mit anderen teilen, machen wir Gottes Herrlichkeit sichtbar. Wenn Sie sich in einer schwierigen Situation befinden und an Gottes Eingreifen zweifeln, vertrauen Sie auf das, was Jesus heute im Leben von Männern und Frauen bewirkt. Denn er ist derselbe gestern, heute und morgen.
Du hast auf einer unserer Veranstaltung Heilung erfahren? Sende uns dein Zeugnis: kontakt@gebetunderbarmen.de
„Sie waren alle erstaunt und priesen Gott.“
Lk 5,26
Ich heiße Jelica. Mein ganzes Leben lang war ich sehr unruhig und oft von starkem Zorn geprägt. Wegen Kleinigkeiten habe ich meine Tochter täglich angeschrien – und das tut mir unendlich leid.
Danach war ich jedes Mal erschüttert über mich selbst. Ich habe mich geschämt, mein Kind tat mir leid. Immer wieder habe ich versucht, mich zusammenzureißen, doch es gelang mir nicht. So kam es erneut zu Wutausbrüchen. Darauf folgten Reue, Entschuldigungen bei meiner Tochter (wenn sie noch wach war), ein schlechtes Gewissen und ein Gefühl der Ohnmacht gegenüber dieser Wut, die ich einfach nicht kontrollieren konnte.
Ich war so verzweifelt, dass ich nach solchen Ausbrüchen oft nicht schlafen konnte, weil es mir so leid tat, dass ich meine Tochter emotional belastet hatte.
Schließlich besuchte ich die Heilungsmesse von Pater Clement. Während dieser Heiligen Messe traf ich eine wichtige Entscheidung: Ich vergab mehreren Menschen aus meiner Kindheit. Gleichzeitig bat ich den Herrn, mir meinen Zorn zu nehmen.
Und tatsächlich – mein Zorn ist verschwunden. Der Herr hat mich geheilt. Ich bin zutiefst dankbar. Heute kann ich sagen, dass es mir nicht mehr möglich ist, mich so aufzuregen wie früher. Ich habe Frieden im Herzen, und in unserer Wohnung gibt es kein Geschrei mehr.
Das erfüllt mich mit großer Freude.
Ich danke dem Herrn, dass er Pater Clement diese Gabe verliehen hat.
Jelica (Deutschland, März, 2026)
Ich heiße Charlyne, stamme aus Benin und lebe derzeit in Deutschland.
Seit dem Jahr 2017, als ich in der Abschlussklasse war, litt ich unter Herzschmerzen. Es fühlte sich an, als wäre mein Herz wie ein Tuch, das man zusammendrückt und wieder loslässt. Diese Schmerzen waren sehr belastend und führten teilweise sogar zu Atembeschwerden. Meine Eltern brachten mich ins Krankenhaus für Untersuchungen, doch die Ergebnisse waren immer unauffällig. Die Ärzte sagten, sie könnten nichts feststellen und mein Herz sei vollkommen gesund. Dennoch spürte ich weiterhin diese Schmerzen, die ohne Vorwarnung kamen und gingen.
Mir wurden Schmerzmittel sowie eine Therapie verschrieben, aber das brachte keine Besserung. So lernte ich, mit diesem Leiden zu leben, das ich bis zu meiner Ankunft in Deutschland vor zwei Jahren in mir trug. Leider wurden die Schmerzen hier noch stärker. Ich suchte auch hier einen Kardiologen auf, doch das Ergebnis war dasselbe: Alles schien in Ordnung zu sein.
Eines Tages, im letzten Sommer, entschied ich mich, an einem Freitag zur Anbetung des Allerheiligsten zu gehen. Diese Anbetung wurde von einer Gebetsgruppe in einer Pfarrei in Wiesbaden organisiert. An diesem Abend war Pater Clément eingeladen, um das Heilungsgebet zu leiten. Ich war sehr froh, daran teilzunehmen. Ich blieb etwa eine Stunde und hörte aufmerksam der Predigt des Priesters zu.
Am Ende, während des Heilungsgebets, sprach Pater Clément Worte der Erkenntnis, darunter:
„Hier ist jemand, der an Herzschmerzen leidet, und der Herr wird sie heilen.“
Ich dankte Gott, denn ich fühlte mich direkt angesprochen. Dennoch blieb ich nicht bis zum Ende des Gebets, und meine Beschwerden verschwanden zu diesem Zeitpunkt nicht vollständig.
Später, während einer Messe in meiner Pfarrei, kam eine Frau auf mich zu und überbrachte mir eine Botschaft: Der Herr werde mich bei der nächsten Gebetszeit mit diesem afrikanischen Priester von meinen Herzschmerzen heilen.
Ich machte mich daher bereit für dieses Treffen, das einige Monate später, im Dezember 2025, stattfand. An diesem Tag verkündete der Priester erneut, dass der Herr jemanden im Bereich des Herzens heile.
Nach der Handauflegung wurde ich von tiefem Weinen erfasst, wie ich es zuvor noch nie erlebt hatte. In diesem Moment wurde ich vollständig und endgültig geheilt.
Heute preise ich den Herrn Gott für seine Güte und seinen Schutz, denn ohne ihn wäre mein Leben ohne Orientierung.
Ich beende mein Zeugnis mit diesen Worten:
Mit Jesus und Maria wollen wir alle missionarisch sein.
Gelobt seien Jesus und Maria, jetzt und in Ewigkeit.
Charlyne (Dezember, 2025)
Ich litt seit über zehn Jahren an einem lästigen, hartnäckigen Husten. Ich war bei vielen Ärzten, doch alle Behandlungen blieben erfolglos. Im Jahr 2018 verschlimmerte sich mein Zustand: Zusätzlich zum Husten verspürte ich während der Anfälle Kribbeln, tränende Augen und andere Beschwerden. Die Ärzte des Zentralkrankenhauses in Yaoundé schickten mich ins Jamot-Zentrum derselben Stadt. Dort wurde Asthma diagnostiziert, und man verschrieb mir Ventolin. Trotz allem blieben die Hustenanfälle hartnäckig bestehen.
Ich musste mich auf jede Teilnahme an öffentlichen Versammlungen vorbereiten – immer hatte ich Zitronen, Hustenbonbons, Ingwer und andere Mittel bei mir. Ich hatte große Angst, an Eucharistiefeiern außerhalb unserer Gemeindekapelle teilzunehmen, weil meine Hustenanfälle besonders während der Stille auftraten. Oft musste ich die Kirche verlassen, um niemanden zu stören. Es war sehr unangenehm und belastend.
Zu diesem hartnäckigen Husten kam der Verlust meiner Singstimme. Ab 2019 konnte ich weder singen noch richtig sprechen. Ich musste meine Teilnahme an den liturgischen Aktivitäten der Gemeinschaft einstellen – etwas, das für mich als geweihte Frau sehr schmerzhaft war.
In diesem Zustand befand ich mich, als Pater Clément im Januar 2022 aus Deutschland nach Kamerun zurückkehrte, um dort seinen Urlaub zu verbringen. Ich kannte ihn schon lange – er war früher Seminarist in Bertoua gewesen und war mir seitdem geistlich sehr nahe. Eines Tages, kurz bevor er wieder nach Deutschland zurückkehrte, rief er mich an und erzählte mir von einer Messe, die er in Nkongsamba gefeiert hatte, bei der es zu Heilungen gekommen war.
Erstaunt bat ich ihn, auch in meine Gemeinschaft nach Yaoundé zu kommen, damit wir ebenfalls an diesen Gnaden teilhaben könnten. Der Termin – Dienstag, der 25. Januar 2022 – wurde in Absprache mit der ganzen Gemeinschaft festgelegt. Da alle zehn Mitglieder Pater Clément treffen wollten, bat er uns, uns geistlich darauf vorzubereiten, besonders durch eine gute Beichte.
Er empfing uns am Nachmittag einzeln in der Kapelle der Gemeinschaft, vor dem ausgesetzten Allerheiligsten. Von 11:00 bis 21:00 Uhr hörte er geduldig jede Beichte, betete für jede Schwester und gab geistliche Ratschläge.
Ich war die Letzte an der Reihe. Da Pater Clément bereits seit sechs Stunden ununterbrochen diente, tat er mir leid. Ich wollte ihn nicht länger aufhalten, doch er bestand darauf, auch für mich zu beten. Fast widerwillig stimmte ich zu. Ich hatte gerade genug Zeit, ihm mein Problem mit diesem hartnäckigen Husten zu schildern, bevor er mir die Hände auflegte und für mich betete. Danach verabschiedete er sich von uns und kehrte wenige Tage später nach Deutschland zurück.
Ich ahnte nicht, was Gott vorbereitet hatte, und ging meiner gewohnten Arbeit nach. Doch am Donnerstag, dem 27. Januar, fuhr ich gegen 17 Uhr mit dem Auto nach Mimetala, wo ich am nächsten Morgen Unterricht geben sollte. Unterwegs bekam ich einen Hustenanfall – diesmal jedoch anders: Ich musste mich übergeben und hielt an, um wieder zu Kräften zu kommen. Nachdem ich mich beruhigt hatte, setzte ich meine Fahrt fort, ohne zu wissen, dass dies mein letzter Hustenanfall sein würde.
Am nächsten Morgen, während der Messe, spürte ich, dass mich mein Schal am Hals störte. Ich nahm ihn ab – und bemerkte nicht sofort, dass ich ihn nie wieder brauchen würde. Während dieser Eucharistiefeier begann ich, Loblieder auf den Herrn zu singen! Ich hatte meine Stimme wiedergefunden, und das Unbehagen war völlig verschwunden!
Seit dem 25. und 27. Januar 2022 sind der „schreckliche Husten“ und alles, was damit zusammenhing – Schals, Zitronen, Bonbons, Ventolin und mehr – vollständig verschwunden.
Ich falle vor den Wundern Gottes, des Allmächtigen, des Vaters unseres Herrn Jesus Christus, auf die Knie und flehe ihn an, mich in seiner Liebe zu bewahren, damit ich mein Leben damit verbringen kann, allen meinen Brüdern und Schwestern zu erzählen, dass der Herr gut ist!
Amen! Halleluja!
Schwester Marie M. (Kamerun, Januar 2022)
Pater Clément war bei uns zu Hause. Wir beteten gemeinsam, und er segnete die Wohnung. Nach dem Gebet fragte mich Pater Clément, ob ich gesundheitliche Probleme oder körperliche Schmerzen hätte.
Ich bin kein Mensch, der sein Leben lang auf Medikamente angewiesen ist, aber ich hatte schon immer Beschwerden – vor allem im Unterleib. Seit etwa 20 Jahren litt ich fast täglich unter starken Schmerzen, so sehr, dass ich mich manchmal vor Schmerz bücken musste und mir die Tränen kamen. Ich spürte eine große Schwere und Last im Unterleib, so sehr, dass ich morgens nach dem Aufwachen noch einige Minuten liegen bleiben musste. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal eine Nacht durchgeschlafen habe.
Pater Clément betete für mich, legte mir die Hände auf und spendete mir anschließend die Krankensalbung. Während des Gebets spürte ich zunächst nichts Besonderes – bis er mir seine Stola auf den Unterleib legte. In diesem Moment kamen mir die Tränen. Pater Clément betete noch einige Minuten weiter, und ich verspürte plötzlich eine große Erleichterung. Ich teilte ihm meine Empfindungen mit, und er sagte ruhig: „Der Schmerz ist weg – Jesus hat ihn genommen.“ Seine Worte haben mich tief berührt und überrascht.
Bevor er für mich betete, hatte Pater Clément mir vorgeschlagen, ein Gebet der Vergebung zu sprechen – für alle, die mich im Leben verletzt hatten. Als ich begann, konnte ich plötzlich nicht mehr weitersprechen. Ich fühlte mich blockiert. Ich wollte vergeben, aber ich konnte nicht; Tränen liefen mir über das Gesicht. Erst als Pater Clément seine Hand auf meine Schulter legte, konnte ich das Gebet fortsetzen.
Nach dem Gebet fragte er mich, wie ich das Ganze erlebt hatte. Ich erzählte es ihm. Nachdem er gegangen war, spürte ich, wie der Herr bis spät in die Nacht hinein seine heilende Wirkung in mir fortsetzte.
Am nächsten Morgen wachte ich erholt und ohne Bauchschmerzen auf. Die Schmerzen waren verschwunden! Während ich dieses Zeugnis schreibe, steigen mir Tränen der Dankbarkeit in die Augen – ich kann es kaum fassen. So viele Jahre des Leidens und Klagens über diese Krankheit, und Jesus war gnädig und hat mich geheilt!
Dass dies so schnell geschehen durfte, dass ich Gottes Barmherzigkeit so deutlich erfahren habe, kann ich kaum in Worte fassen. Obwohl ich wenig Erfahrung im Gebet hatte und mein Glaube noch schwach war, hat mir Jesus gezeigt, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe, ihm zu folgen. Dafür danke ich ihm von Herzen.
Marco (Wiesbaden, August 2023)
Mein Name ist Véronique, ich bin 30 Jahre alt.
Seit 20 Jahren leide ich an einer Schilddrüsenunterfunktion und nehme regelmäßig Medikamente ein. Während der Behandlung wurde ein Knoten an meiner Schilddrüse entdeckt, der mit der Zeit immer größer wurde. Er lag in der Nähe der Luftröhre, was mit zunehmendem Wachstum zu Atembeschwerden führte. Der Knoten war schließlich so groß, dass man ihn mit den Fingern ertasten konnte.
Am 1. Juni 2025 besuchte ich auf Anraten meines Vaters eine Heilungsmesse in einer Berliner Kapelle. Während des Gebets mit Handauflegung – als ich an der Reihe war – spürte ich etwas Seltsames: Eine warme Energie durchströmte meinen ganzen Körper. Als ich in die Kirchenbank zurückkehrte, begann ich zu zittern, und Tränen liefen mir über das Gesicht. Es dauerte einen Moment, bis ich wieder ganz bei mir war.
Auf dem Rückweg berührte ich – ohne nachzudenken – die Stelle an meinem Hals, an der sich der Knoten befunden hatte. Zu meiner Überraschung war er nicht mehr da. Plötzlich konnte ich frei atmen, nichts behinderte meine Atmung mehr – ein Wunder war geschehen. Der Knoten war verschwunden oder so weit geschrumpft, dass er mich beim Atmen nicht mehr störte.
Ich bin dankbar für diese Messe, dankbar gegenüber Jesus Christus und dem Priester, der diese Heilungsmesse geleitet hat.
Véronique (Berlin, Juni 2025)
Liebe Gläubige an Jesus,
mein Name ist Humphrey K. Ich bin Priester der katholischen Kirche, studiere an derselben Universität wie Pater Clément, und wir leben im selben Gebäudekomplex in Frankfurt.
Ich danke Gott für meine Berufung und möchte Zeugnis geben von dem, was ich bei meiner Begegnung mit Pater Clément erlebt habe. Ich bin sehr glücklich über diese „zufällige“ Begegnung, die ich heute als eine von Gott geführte erkenne.
Ich war bereits seit fast einer Woche krank – meine Ohren waren verstopft, und ich machte mir große Sorgen. Trotz der vom Arzt verschriebenen Tropfen spürte ich keine wirkliche Besserung; die Entwicklung war kaum wahrnehmbar.
Am nächsten Tag sollte ich einen Vortrag über meine akademische Arbeit halten und befürchtete, dass mein Zustand ein dauerhaftes Problem werden könnte. Manchmal verstopften meine Ohren abwechselnd, und meine Stimme war kaum noch hörbar. Ich konnte nur noch leise und undeutlich hören. Der bevorstehende Vortrag setzte mich unter Druck, und ich fragte mich, wie es meinem Gehör und meiner Stimme dabei ergehen würde.
In dieser Situation traf ich zufällig Pater Clément – und ich glaube fest, dass Gott diese Begegnung gefügt hat, denn auch er hatte nach mir gesucht. Ich erzählte ihm von meinem Zustand, und Pater Clément bot mir an, für meine Heilung zu beten. Ich war begeistert – damit hatte ich nicht gerechnet!
Nach unseren jeweiligen Beichten legte er seine Hand auf mich, betete für mich und salbte mich mit Öl. Er rief Jesus Christus, den Herrn, um Heilung an. Ich vertraute auf Gott und sagte in meinem Herzen: Herr, möge diese schicksalhafte Begegnung mir zum Segen werden.
Während des Gebets spürte ich erste Reaktionen – eine Bewegung von einem Ohr zum anderen. Es war ein Zeichen, dass meine Heilung begonnen hatte.
Am nächsten Tag, einem Samstag, hielt ich meine Präsentation und fühlte große Erleichterung. Jesus hatte eingegriffen und den Heilungsprozess eingeleitet. Es war eine spürbare Veränderung! Ich gewann sofort mein Selbstvertrauen zurück: Ich konnte mich klar ausdrücken, und die Menschen verstanden mich – und ich hörte sie deutlich. Ich danke Gott, dass mein Glaube belohnt wurde. Ich hatte nie Zweifel, und die Zeichen, die Jesus mir gab, waren eindeutig.
Am darauffolgenden Montag fühlte ich mich vollständig erholt – meine Stimme und mein Gehör waren wieder so klar wie zuvor. In der nächsten Woche sagte ich während einer Messe zu den Gläubigen:
„Letzten Sonntag haben Sie vielleicht nicht bemerkt, dass ich ein Problem hatte. Aber heute merken Sie sicher, dass sich meine Stimme verändert hat.“
Meine Stimme und mein Gehör waren frisch und klar.
Ich zweifle nicht daran, dass dies das Werk des Herrn ist, und preise ihn immer wieder, weil er auch heute noch Wunder in unserem Leben wirkt. Mein Glaube an Gott hat sich verdoppelt – ja, sogar verdreifacht – ebenso meine Freude. Ich kann mein Studium nun mit der Gewissheit fortsetzen, dass Gott bei mir ist.
Ich hatte nicht geahnt, dass der Herr Jesus mir auf so konkrete Weise folgen und mich heilen würde. Ich danke Gott von Herzen für das Geschenk des Glaubens und wünsche mir, dass viele Menschen diesen Glauben erfahren, denn JESUS LEBT!
Wenn wir an ihn glauben, erhört er unsere Gebete und kommt uns durch die Kraft des Heiligen Geistes zu Hilfe.
Zum Abschluss möchte ich Gott loben und gemeinsam mit der heiligen Jungfrau Maria das Magnificat singen – ein Lobgesang, in dem wir Gott für seine Wunder in unserem Leben danken.
Ich bin geheilt, und mein Glaube wird nicht schwächer – er wird jeden Tag stärker.
Gelobt sei Gott in Ewigkeit!
Pater Humphrey K. (Frankfurt, April 2023)
Mein Name ist Hildegard, und ich lebe in Schotten. Es war mir ein Anliegen, dieses Zeugnis meiner Befreiung heute, am 10. September 2023, in einer Beichte bei Pater Clément zu teilen. Ganz spontan, ohne große Erwartungen oder Bitten an den Herrn, aber mit einem spürbaren inneren Druck, nahm ich an Exerzitien teil. Meine Absicht war, viel zu loben, das Wort Gottes zu hören, Anbetung vor dem Allerheiligsten zu erfahren und für andere zu beten.
Damit die Menschen verstehen, worum es in diesem Zeugnis geht, möchte ich zunächst einige Informationen geben. Seit meiner Bekehrung im Jahr 2016 trat während der Anbetung des Allerheiligsten immer häufiger ein Phänomen auf, das ich weder erklären noch verstehen konnte. Jedes Mal, wenn der Herr Jesus in meiner Nähe war – auf dem Altar in der Monstranz, besonders während der Eucharistiefeier oder der Einzelsegnung –, konnte ich die Bewegungen und Reaktionen meines Körpers nicht kontrollieren. Dasselbe geschah auch in der Gegenwart bestimmter Priester. Mein Körper, insbesondere meine Hände, begannen zu zittern; ich schwitzte und konnte meine Tränen nicht zurückhalten. Ich war tief erschüttert. Die Reaktionen waren so stark, dass ich wie erstarrt blieb – unfähig, mich zu bewegen oder den Ort zu verlassen, an dem die Einzelsegnungen stattfanden. Im Laufe der Jahre hatte ich gelernt, damit zu leben.
Im September 2023 kehrte ich an den Exerzitienort zurück und traf Pater Clément zum ersten Mal während meiner Beichte. Ich erinnere mich an einen entscheidenden Punkt dieser Beichte: Ich sagte Jesus, dass es mir immer noch schwerfalle, ihm zu folgen, dass ich Widerstand spürte und gegen diesen Ruf ankämpfte – trotz der vielen inneren und äußeren Zeichen, durch die Jesus mir gezeigt hatte, dass es sein Wille ist, dass ich mich ihm ganz hingebe und tue, was er von mir verlangt.
Nach der Beichte betete Pater Clément für mich, und die oben beschriebenen Reaktionen traten erneut auf. Er legte ein Kreuz auf mein Herz. Die Reaktionen waren stark, ließen dann nach und verschwanden schließlich. Ich erzählte Pater Clément, dass ich das Bild eines Tisches gesehen hatte, an dem Menschen saßen und ihre Hände auf die Tischplatte gelegt hatten – nur meine lagen darunter. Er fragte mich, ob ich in meinem Leben jemals mit Magie oder Okkultismus zu tun gehabt und dadurch das erste Gebot schwer verletzt hätte. Ich konnte ihm nicht antworten; ich konnte mich nicht erinnern – ich hatte nur dieses Bild vor Augen.
Seit diesem Gebet ist alles gut. Ich kann in Frieden das Allerheiligste anbeten. Alle früheren körperlichen Reaktionen sind verschwunden. Durch diese Beichte hat mich der Herr Jesus von etwas Bösem befreit. Ich wurde von dem Übel erlöst, das mich lange daran gehindert hatte, seinem Ruf vertrauensvoll zu folgen. Jetzt, wenn ich mich dem Allerheiligsten nähere, ist alles anders: Das frühere Zittern und Weinen haben sich in ein freudiges, warmes und ehrfürchtiges Gefühl verwandelt. Ich habe die Gegenwart Jesu auf eine neue, bisher unbekannte Weise erfahren. Jesus selbst hat mich von diesem „Bösen“ befreit und mein Herz neu erfüllt.
Das Bild des Tisches mit den daraufgelegten Händen symbolisierte den Kontakt mit Magie und somit einen Verstoß gegen das Erste Gebot. Mir wurde klar, dass mir dieses Bild gesandt wurde, um eine Erinnerung aus meiner Vergangenheit wachzurufen – ein Erlebnis, bei dem ich, wenn auch passiv und naiv, der Anrufung von Geistern zugesehen hatte, ohne zu wissen, dass dies Folgen für mich haben würde. Dies wurde mir während meiner Beichte bei Pater Clément bewusst, sodass er verstand, worum es ging, und mir das Gebet der Befreiung anbieten konnte. Es folgte eine große Erlösung.
Mir ist noch etwas aufgefallen, das sich zum Guten verändert hat: Früher begann ich jeden Morgen mit dem Rosenkranzgebet. Dabei vergoss ich oft viele Tränen und fühlte mich von tiefer Traurigkeit erfüllt. Seit dem Gebet um Befreiung ist das vorbei. Ich kann den Rosenkranz nun in Ruhe und Frieden beten.
Gelobt sei Jesus Christus!
Hildegard (Schotten, September 2023)
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